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Zu Gast im Kulturflur: Krieg und Comic „Augen.Zeugen.Berichte“

30. Januar 2013

Ausstellung vom 5. – 10. Februar 2013

Vernissage am Montag, 4. Februar um 21.00 Uhr im Kulturflur, Einumer Straße 25., 2. Stock

Zur Ausstellungseröffnung wird Kolja Unger von den „Asylmonologen – Theater für Menschenrechte“
aus Berlin im Kulturflur eine Performance zeigen, die musikalisch begleitet wird.

Bild für Flyer_Krieg im ComicComic ist ein Medium, mit welchem man auf ungewöhnliche Art und Weise alles erzählen kann und es wird in Deutschland noch sehr unterschätzt. Im Rahmen des Seminars „Comics ausstellen“ (Leitung:Matthias Schneider) an der Universität Hildesheim widmeten sich Ro Seidel, Josephin Behrens, Nil Idil Cakmak und Rabea Schubert speziell dem Thema „Krieg“.

Die Protagonisten dieser Ausstellung sind Joe Sacco, der Fotograf Didier Léfevré und Marjane Satrapi. Sie berichten in drei Comics auf ganz unterschiedliche Weise von ihren Erlebnissen und erzählen vom Leid, aber auch von der Hoffnung im Alltag der Menschen, die in den Krieg hinein geraten oder auf der Flucht vor ihm sind. Beim Lesen dieser ergreifenden Comics kann man lachen oder weinen, auf jeden Fall wird man von ihnen tief berührt.

Öffnungszeiten während der Ausstellung: Di – Fr 17.00-20.00 Uhr, Sa und So 12.-14.00 Uhr

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Marita Bullmann – time is on my side

23. November 2011

10. – 17. Dezember 2011, Öffnungszeiten täglich von 16-18 Uhr

Ausstellungseröffnung mit einer Performance der Künstlerin und Musik von David Gerhardt am 10.Dezember um 19 Uhr

hier gibt’s Fotos der Eröffnung

Still und unaufdringlich sind die Arbeiten der Essener Fotografin und Performancekünstlerin Marita Bullmann, die einen besonderen Blick auf die Welt preisgeben. Ein gelbes Mofa an der grünen Hauswand, ein gedeckter Tisch im Restaurant, Wolken, aus dem Fenster fotografiert: Belangloses, so wenig in Szene gesetzt – und doch ist es genau diese Beiläufigkeit des Alltäglichen, die mit einer manches Mal gar brutalen Unmittelbarkeit Mikrokosmen zu zeitlos schwebenden Welten werden lässt. Eine Intensität, die durch die Verbindung von Fotografie und Text, die vielen ihrer Fotoinstallationen zugrunde liegt, noch verstärkt wird und den Betrachter in den Bann zieht.

Marita Bullmann,geboren 1982 in München, hat von 2004-2011 in Essen an der Folkwang Universität der Künste Fotografie studiert. Seit 5 Jahren bertreibt sie ein eigenständiges Performancestudium und nahm an zahlreichen Workshops verschiedener Performance- künstler (Tino Sehgal, Boris Nieslony, Philippe Quesne, Kira O‘Reilly, He Chengyao, u.a.) teil und studierte 1 Jahr bei Adina Bar-On an der Bezalel Universität in Jerusalem. Sie lebt und arbeitet als Künstlerin im Bereich Fotografie, Installation und Performance in Essen.

hier geht’s zur Website der Künstlerin…

SOUVENIR # Brasilien

17. Dezember 2010

8. Januar – 5. Februar 2011

Ausstellungseröffnung am 8. Januar 2011 um 19:00 Uhr mit Musik von Lisa Ose und Martin Renner

Öffnungszeiten: Do, Fr 16-18 Uhr, Sa 13-15 Uhr

Neu seit dem 27.1.: Julia Koch erzählt von den Künstlern und dem, was die Werke auf der Reise zu ‚Souvenirs‘ werden ließ. Die Audiogeschichten wurden von Massimo Maio zusammengetragen und können jetzt als Mp3-Aufnahmen in der Ausstellung begleitend gehört werden.

Packe meinen Koffer. Gib mir etwas mit auf die Reise. Schreibe an meiner Erinnerung.

Bild von Flávio Vasconcellos

Das Ausstellungsprojekt SOUVENIR versammelt die Werke verschiedener Künstler als Erinnerungen an Brasilien. Sie sind zusammengetragen und aufbewahrt in einem Koffer, der nun selbst auf die Reise geschickt wird. Das erste Mal im Kulturflur geöffnet tragen die ausgepackten Bilder, Objekte und Werkfragmente die Spuren vergangener Momente und persönlicher Begegnung in sich. Die gezeigten Arbeiten formieren sich in der Ausstellung so zu einer offenen Sammlung, die von Abschied, Nähe und Vergessen erzählt.

Unter der Beteiligung von: Abel Duarte, Augusto Malbouisson, Breno Rotatori, Carlos Contente, Davi Ribeiro, Erik Van der Weijde, Flávio Vasconcellos, Jéssica Mangaba, Julia Pombo, Joachim Schmid, Lippe Muniz, Lucas Simões, Luiza Baldan, Pontogor, Marcelo Amorim und Rafael Adorján.

Die Idee für SOUVENIR stammt von Julia Koch, die derzeit ihr Studium der Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Fotografie an der Universität Hildesheim abschließt. Mit dem Projekt knüpft sie an ihren Aufenthalt in Brasilien im letzten Jahr an. Die Ausstellungsform von SOUVENIR # Brasilien ist in Zusammenarbeit mit dem Kulturflur entstanden. Diese Kooperation geht auf Julias eigene Beteiligung an der Ausstellung ‚OPEN WALL‘ zurück.

Und hier gibt’s Fotos der Eröffnung.