Skip to content

mind the gap

Eine Kooperation von Salon e.V und Kulturflur

13. November – 12. Dezember 2010

Öffnungszeiten: Mittwoch und Samstag, 14 – 17 Uhr, sowie nach Absprache (kulturflur@gmx.de)

Ein Ausstellungsprojekt mit Live Performances, Spaziergängen, Tape Art, Videoinstallationen, Graffitis, Workshops und Lesungen. Mit den Künstlern SIMIS, Robby Hoeschele, Nora Lena Meyer, Clemens Wilhelm, Fabian Bircher, Sebastian Lanz, Lison, LukaNowa & RonWest, Maleek, Frank Oberfloh, Paatrice, Fanny Pitman, Martin Stiehl, Artur Pakosch & Oliver Schwan, Lisa Bauer und Annette Plaz.

 

 

Die Ausstellungseröffnung am Samstag, den 13.11.2010 beginnt um 19 Uhr im Salon e.V. Da beide Institutionen und der Weg, der zwischen ihnen liegt, nicht nur inhaltlich sondern auch räumlich einbezogen werden wird es sicher eine Vernissage der besonderen Art:
Um 21 Uhr gibt es eine Beatbox Live-Performance von DJ Soulrock
Um 22 Uhr ziehen wir in den Kulturflur um. Auf dem Weg dorthin werden Werke der teilnehmenden Künstler zu sehen sein
Um 23 Uhr findet ein Konzert mit Marc Rous im Kulturflur statt.

…und hier gibt’s Fotos der Eröffnung

Am 28.11.2010, 19 Uhr lädt der Salon e.V. zum Kinoabend mit Basquiat von Julian Schnabel ein.

 

 

Urban Art ist allgegenwärtig. Sticker an der Bushaltestelle, Graffiti in der Unterführung, abstrakte, verspielte oder kalligrafische Eingriffe im Stadtbild. Doch nicht nur das ist Urban Art. Im Kooperationsprojekt mind the gap möchten Salon e. V. und Kulturflur Künstlern die Möglichkeit geben, sich auf vielfältige Weise mit dem Stadtraum auseinanderzusetzen. mind the gap lädt ein, drinnen und draußen Lücken zu entdecken.

Im November 2010 beleben Künstler einen Monat lang die Straßen zwischen Salon e.V. und Kulturflur durch kreative Eingriffe wie z.B. Live Performances, Spaziergänge, Tape Art, Videoinstallationen, Graffitis, Workshops und Lesungen. Dabei setzen sich ansässige und auswärtige Künstler in einem Dialog zwischen vertrauten und fremden Blickweisen mit dem Stadtraum Hildesheim auseinander:

Welche Punkte und Linien bestimmen Hildesheim abseits der Rosenroute? Gibt es verborgene Privaträume mitten im Öffentlichen? Wie kommt die Stadt in den Ausstellungsraum? Und wie urban ist Hildesheim eigentlich?

Für das Urban Art-Projekt schließen sich der Salon e.V., der Kulturflur und der IPAH e.V. erstmals zusammen. Zwischen Wohnzimmer und Galerie, Leben und Kunst, Körper und Objekt haben sich alle drei schon zuvor an der Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem bewegt. Für mind the gap begeben sie sich jenseits der Wände, die das Innen vom Außen trennen, hinaus auf die Straße und auf die Suche nach der Stadt. Kunst in, mit und über Stadt soll neue Ein- und Ausblicke eröffnen, Verborgenes aufspüren und Übersehenes sichtbar machen. Ob für flüchtige Ereignisse oder dauerhafte Veränderungen – es lohnt sich, die Augen offen zu halten.

 

Die Künstler des Kulturflur


Clemens Wilhelm

Clemens Wilhelm studierte von 2002-2009 Kunstpädagogik, Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft, Anglistik, Pädagogik und Philosophie an der Technischen Universität und der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. 2008-2009 war er Meisterschüler bei Candice Breitz und erhielt anschließend das KSN-Stipendium der Kreissparkasse Northeim.

Für mind the gap realisiert Clemens Wilhelm die Arbeit MACHT NICHTS. 500 Buttons mit dieser Aufschrift werden gratis an die Ausstellungsbesucher verteilt, so dass sich nach und nach eine rätselhafte Botschaft in den Hildesheimer Stadtraum ausbreitet.



Nora Lena Meyer

Nora Lena Meyer schloss 2008 ihr Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig als Meisterschülerin von John M. Armleder ab. Ihre Arbeiten waren bereits bei zahlreichen Ausstellungen, unter anderem in Berlin, Hannover, Wroclaw und Shanghai zu sehen.

Die Arbeiten von Nora Lena Meyer bewegen sich zwischen Fläche und Raum sowie innen und außen. Die Künstlerin variiert ein einziges Grundelement, das Dreieck, das sie mit Lack, Klebefolien und Tapes über Wände, Böden, Decken und Fenster wuchern lässt.


Robby Höschele

Robby Höschele, geboren 1959, ist Spiel- und Theaterpädagoge sowie Playing Artist und leitet die Arbeitsstelle Musisch-kulturelle Bildung der Evangelischen Landeskirche Württemberg. Dort organisiert er die Fortbildungsreihe Playing Arts-Laboratorium, das Playing Arts-Atelier und zahlreiche Kirchenraumprojekte.

Nachdem er Klebebänder bereits bei mehreren Projekten als Material eingesetzt hatte bespielt Robby Höschele seit 2010 Glasflächen von Fenstern und Türen als Übergangs-Schleusen zwischen drinnen und draußen mit TapePics.



SIMIS

SIMIS lebt und arbeitet in Lissabon und Amsterdam. Derzeit verbringt er im Rahmen eines Stipendiums des Portugiesischen Kulturministeriums ein Jahr in Hildesheim. Seit seines Grafikdesignstudiums in Caldas da Rainhas ist er als Grafittikünstler aktiv.

Für seine Wandmalereien experimentiert SIMIS mit unterschiedlichen Techniken und reagiert auf konkrete Momente vor Ort. So entstehen visuelle Tagebucheinträge, die einen humorvollen und satirischen Blick auf alltägliche und politische Begebenheiten werfen.

 

Alejandro Castillo

Alejandro Castillo wurde 1985 in Managua in Nicaragua geboren. Von 2003-2006 studierte er Bildende Kunst an der Escuela Artes plásticas Centro Cultural Managua (Hochschule der Bildenden Künste). Seit 2008 arbeitet er als Kursleiter in der Druckgrafikwerkstatt Taller de Gráfica la Sirena und ist selbst als Grafiker und Street-Art-Künstler aktiv. Diesen Winter verbringt Alejandro Castillo als Artist-in-Residence in Hildesheim. Als Lehrbeauftragter an der Universität führt er in die experimentellen Möglichkeiten der Druckgrafik ein und realisiert darüber hinaus verschiedene Projekte im Hildesheimer Stadtraum.

 

 

Die Künstler des Salon e.V.

 

Fabian Bircher

Wyn Tiedmers

Lison

LukaNowa & RonWest

Maleek

Paatrice

Fanny Pitman

Martin Stiehl

Artur Pakosch & Oliver Schwan

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: